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Fett in der Nahrung: Das müssen Sie beachten

Wer an Diabetes leidet muss bei der Ernährung einiges bedenken. Dazu gehört auch der Fettgehalt von Lebensmitteln.

Für die Vorbeugung von ernährungsbedingten Krankheiten sind sowohl die Qualität als auch die Menge des verzehrten Fetts von Bedeutung.

Der bewusste Verzehr von Fett kann zur Senkung der Gesamt- und LDL-Cholesterolkonzentration im Blut und zur Senkung des Risikos für eine Herz-Kreislauf-Erkrankung beitragen.

Fett liefert mehr als doppelt so viele Kalorien (1 g = 9 kcal) wie die gleiche Menge Kohlenhydrate oder Eiweiß (je 1 g = 4 kcal).

Checkliste: Die richtige Ernährung mit Fett

  • Essen Sie insgesamt weniger Fett.
  • Essen Sie weniger tierische Lebensmittel und wenn, dann z. B. fettarmes Fleisch.
  • Essen Sie mehr Fisch - er ist besonders reich an mehrfach ungesättigten Fettsäuren.
  • Essen Sie mehr pflanzliche Lebensmittel wie Gemüse, Obst und Vollkornprodukte.
  • Bevorzugen Sie Raps- und Walnussöl.
  • Ersetzen Sie gesättigte durch mehrfach ungesättigte Fettsäuren (siehe Tabelle).
  • Reduzieren Sie frittierte Produkte, Süßwaren und Fertigbackwaren, da sie einen hohen Anteil an ungesunden Trans-Fettsäuren enthalten. 
„günstige” Fettsäuren„ungünstige“ Fettsäuren
einfach ungesättigte Fettsäuren (z.B. Olivenöl, Rapsöl)gesättigte Fettsäuren (z.B. fettes Fleisch, Wurst, Kokos- und Palmfett)

mehrfach ungesättigte Fettsäuren

  • Omega-3-Fettsäuren (Alpha-Linolensäure - z.B. Raps-, Walnussöl,fetter Seefisch)
  • Omega-6- Fettsäuren (Linolsäure - z.B. Sonnenblumen-, Maiskeim- und Sojaöl)
Trans-Fettsäuren (z.B. frittierte Produkten, Fertigbackwaren, Süßwaren und Fertigprodukten)