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Bluthochdruck - speziMED klärt über die Volkskrankheit auf

Für die Entstehung eines erhöhten Blutdrucks gibt es eine Vielzahl von Ursachen. Wir geben Ihnen hier einen Überblick und erläutern wissenswerte Fakten zur Krankheit.

Von Bluthochdruck ist ein sehr großer Teil der Bevölkerung betroffen. Deshalb gilt er mittlerweile als Volkskrankheit. Die Frage ist: Wie entsteht Bluthochdruck und kann man ihn vermeiden?

Die 6 wichtigsten Risikofaktoren für Bluthochdruck, auch bekannt unter Arterielle Hypertonie, sind:

  • erbliche Veranlagung
  • Übergewicht
  • ungünstige Ernährung
  • übermäßiger Alkoholgenuss
  • Rauchen
  • Stress

In seltenen Fällen ist die Schädigung von Organen (z. B. Nieren) die Ursache für Bluthochdruck. Die 4 häufigsten, langfristigen Folgen sind Durchblutungsstörungen, Nierenschädigungen, ein Schlaganfall oder ein Herzinfarkt.

Um diese zu verhindern, können Sie selbst sehr viel für einen guten Blutdruck tun. Zum Beispiel:

  • regelmäßige körperliche Bewegung
  • Normalisierung des Körpergewichtes
  • das Rauchen einstellen
  • weniger Alkohol trinken
  • Stress vermeiden – Lernen Sie gezielte Entspannungstechniken!

Auch das Einschränken salzhaltiger Speisen kann einen guten Blutdruck fördern. Fragen Sie Ihren Arzt im Vorfeld, ob dies für Sie relevant ist.

Ein erheblicher Teil der Kochsalzzufuhr erfolgt „verborgen“ in Form industriell hergestellter Produkte. Natürlich braucht der menschliche Organismus Salz zum Leben. Jedoch ist der Natriumbedarf eines Erwachsenen schon mit 2 - 3 g Kochsalz pro Tag gedeckt.

Oftmals helfen diese Maßnahmen allein nicht aus und eine zusätzliche Einnahme von Medikamenten ist erforderlich, um den Bluthochdruck langfristig erfolgreich zu behandeln.

Wie entsteht der Blutdruck?

Beim Zusammenziehen des Herzmuskels entsteht der obere Blutdruckwert (systolischer Blutdruck). Wenn sich der Herzmuskel wieder entspannt, entsteht der untere Blutdruckwert (diastolischer Blutdruck). Der Blutdruck wird in der Maßeinheit mm Hg (Millimeter Quecksilbersäule) angegeben.

Gute Blutdruckwerte

Es sollte versucht werden, den Blutdruck mindestens auf Werte unter 140/90 mm Hg zu senken bzw. dem individuellen Therapieziel anzupassen.

So messen Sie Ihren Blutdruck selbst

Der Blutdruck verändert sich im Laufe des Tages, daher liefern die Messungen bei Ihrem Arzt nicht immer ein realistisches Bild. Die Blutdruck-Selbstmessung und ihre Dokumentation unter Alltagsbedingungen können da helfen.

Wichtig ist die korrekte Vorgehensweise. Für die Selbstmessung des Blutdrucks gibt es eine Vielzahl von Geräten. Die Bedienung der vollautomatischen Geräte ist relativ einfach. Die Handhabung Ihres Blutdruckmessgerätes sollten Sie sich genau in Ihrer Arztpraxis zeigen lassen.

Abschließend haben wir hier ein paar wichtige Tipps zur richtigen Blutdruckmessung für Sie:

  • Bei der ersten Messung den Blutdruck sollten Sie an beiden Armen Messwerte nehmen.
  • Danach wählen Sie immer den Arm mit den höheren Werten.
  • Der Blutdruck wird im Sitzen gemessen.
  • Vor der Messung sollten Sie 3–5 Minuten Ruhe halten.
  • Die Manschette am Oberarm zwei Finger breit über dem Ellenbogen so anlegen, dass das Blut ungehindert fließen kann.
  • Legen Sie den Arm, an dem Blutdruck gemessen wird, mit leicht gebeugtem Ellenbogen entspannt auf.
  • Die Manschette sollte in Herzhöhe sitzen.
  • Achten Sie darauf, dass Sie während der Messung nicht sprechen und den Arm nicht bewegen.

Wenn Sie Fragen zum Thema Blutdruck haben, können Sie sich gerne an unsere Filialmitarbeiter wenden oder uns eine Nachricht schreiben.

Bleiben Sie gesund!

Ihr speziMED Team